Digitale Neuigkeiten

 

IServ am WHG

Ab dem Schuljahr 2020/2021 nutzen wir am WHG die pädagogische Lern- und Kommunikationsplattform IServ, um unseren Unterricht auch digital begleiten zu können. IServ dient als einheitliches Informationssystem, über das wir zukünftig kommunizieren. Mit etwa einem Drittel der Schülerinnen und Schüler nutzen wir IServ seit einigen Wochen in einer Testphase, um den schuleinheitlichen Start zum nächsten Schuljahr vorzubereiten.

Die Nutzer können IServ als Browserversion oder als App für mobile Endgeräte nutzen und innerhalb des Systems über interne E-Mail, per Messenger und über Foren kommunizieren. Aufgaben können eingestellt und in digitaler Form eingereicht werden, Dateien können bereitgestellt, ausgetauscht und gemeinsam bearbeitet werden.

Im Zuge des Digitalpakts wird auch der Leistungsumfang von IServ erweitert und dann ein noch größerer Teil der schulischen Organisation in dieses System verlagert werden.

Informationen zu den Modulen und zur Umsetzung finden Sie unter „Pädagogisches Netzwerk IServ“

 

FAQs zur digitalen Entwicklung am WHG

Die folgenden FAQs sind im Zuge der SEB-Sitzung am 28.05.2020 aufgrund von Elternfragen an die Schulleitung und die Digitale Koordination (Fr. Hoff) entstanden. Sie geben Auskunft zu den Themen IServ, Medienkonzept und Digitalpakt und sind sicherlich für einen größeren Teil der Schulgemeinschaft interessant.

 

Elternfrage:

Das Medienkonzept für unsere Schule, an dem seit mittlerweile zwei Jahren gearbeitet wird, ist mittelfristig und nachhaltig angelegt. Es soll Schritt für Schritt entwickelt und umgesetzt werden. Es muss sich jedoch regelmäßig an eine schnelllebige digitale Welt anpassen. In der öffentlichen Diskussion wird immer wieder betont, dass die Gelder aus dem Digitalpakt zur Verfügung stehen, aber nicht abgerufen werden.

Was kann man tun, um die Vorgänge und überfällige IT-Investitionen zu beschleunigen?

WHG:

Bezüglich Digitalpakt stehen wir aktuell in wöchentlichem Kontakt mit Ansprechpartnern des Schulträgers, um Nachfragen, mögliche Zeitfenster etc. zu klären. Die Kreisverwaltung als die für uns nächste übergeordnete Stelle für den Digitalpakt setzt sich insbesondere in der aktuellen Situation für eine Beschleunigung des Prozesses ein, wir erhalten sehr schnell Rückmeldung zu unseren Fragen. Dieser Prozess einer engeren Zusammenarbeit von Schule und Schulträger im Zuge der Umsetzung des Digitalpakts musste sich erst entwickeln, zudem ist der Schulträger durch das Antragsverfahren an eine Vielzahl von Schritten gebunden. Die Konzepte mussten gesichtet, ausgewertet, zurückgemeldet und wieder eingefordert werden. Es wird daraus der Dachantrag des Kreises zusammengestellt, welcher an die Investitions- und Strukturbank weitergereicht wird, die dann wiederum die Anträge prüft. Dies kostet viel Aufwand und Zeit. Von schulischer Seite tun wir unser Möglichstes, um den Prozess zu beschleunigen. 

 

Elternfrage:

Auf Basis der erarbeiteten Ergebnisse im Arbeitskreis Digitale Medien hat das WHG ein selbstbestimmtes Konzept ausgearbeitet, beantragt und eigene Prioritäten für die Gelder des Digitalpakts gesetzt. Im Konzept wurden alle notwendigen Maßnahmen benannt.
Ist davon auszugehen, dass das WHG die notwendigen Mittel auch erhält?

WHG:

Die Gelder des Digitalpakts werden nach den jeweiligen Bedarfssituationen an den Schulen vergeben. Daher hoffen wir am WHG natürlich, dass wir alle angeforderten Ausstattungsziele erreichen können. Wie hoch jedoch der gesamte Investitionsbedarf aller Schulen des Kreises ist und inwieweit dies den zur Verfügung stehenden Geldern entspricht, wissen wir nicht und dies wird auch für den Kreis erst nach Erstellung des Dachantrages ersichtlich sein. Aus zahlreichen Gesprächen mit den Zuständigen des Schulträgers wird jedoch deutlich, dass der Kreis die Prioritäten der Schulen in Sachen Digitalisierung aktuell sehr gut im Blick hat.

 

Elternfrage:

IServ wird am WHG als pädagogische Plattformlösung eingeführt.

Wie geht die Schule vor und welchen zeitlichen Horizont gibt es?

WHG:

Wir sind letzte Woche mit einem Teil der Klassen und einigen Kollegen in IServ gestartet und erreichen aktuell „aktiv“ etwa ein Drittel unserer Schülerinnen und Schüler über IServ. Bewusst haben wir auf einen Start für die gesamte Schule verzichtet, da wir am ersten Wochenende der Einrichtung der Plattform gemerkt haben, dass diese Anfangsphase einiges an Administrationsaufwand bedeutet. In einem Team von vier Administratoren (JOM, FDM, KIE, HFF) arbeiten wir uns aktuell in die Funktionen von IServ ein. Etwa viermal so viele Kollegen sind mit der „Lehrerfunktion“ dabei, um auch hier die Funktionsweisen zu testen. Diese Vorgehensweise erscheint uns aktuell sinnvoll, da doch einige Fragen auftauchen, die wir zunächst intern klären müssen. Daher planen wir, am Ende des Schuljahres in einer schulinternen Fortbildung das gesamte Kollegium zu IServ zu schulen, damit sich die Kolleginnen und Kollegen entsprechend auf das kommende Schuljahr einstellen und planen können. Die Kollegen, die jetzt bereits in IServ aktiv sind, werden als Multiplikator im Rahmen des Studientages aktiv sein. 

 

Elternfrage:

Wie wird IServ aktuell und zukünftig genutzt?

Können alle Module genutzt werden bzw. werden bereits alle genutzt?

WHG:

Wir befinden uns momentan in der Einführungsphase. Nach und nach gebrauchen wir neue Funktionen und erweitern daher die Nutzungsmöglichkeiten. Zudem nutzen wir aktuell die kostenlose Cloud-basierte Version des IServ. Sobald wir im Rahmen des Digitalpakts einen neuen Server bekommen, werden wir einen „schuleigenen IServ“ mit Serverkapazität vor Ort haben, dann können auch weitere Module genutzt werden, die jetzt noch nicht verfügbar sind.

 

Elternfrage:

Ab wann soll IServ flächendeckend (von allen Lehrkräften und Klassen/Kursen) genutzt werden?

WHG:

IServ soll flächendeckend ab dem nächsten Schuljahr genutzt werden. 

 

Elternfrage:

Wie sicher und zuverlässig kann das Einführungsziel (nächstes Schuljahr) erreicht werden?

WHG:

Sehr sicher, da wir die Einführung aller Kollegen in IServ planen und die Schüler bereits alle im System vorbereitet sind.

 

Elternfrage:

Wie werden evtl. Hürden frühzeitig erkannt und ausgeräumt? Wo liegen die Verantwortlichkeiten von Schule und Anbieter?

WHG:

Diese Hürden versuchen wir in der aktuellen Situation zu erkennen. Daher ist auch die Benutzung in den jetzigen „Testklassen“ sicher auch nicht ganz frei von Problemen, die wir jedoch zu lösen versuchen. Verantwortlichkeit in der Schule liegt bei den Administratoren und letztlich der Schulleitung. Der Anbieter unterstützt uns durch einen Kundendienst, der uns bereits mehrfach hilfreiche Rückmeldung gegeben hat.

 

Elternfrage:

Was passiert, wenn IServ zum neuen Schuljahr nicht nahezu flächendeckend eingeführt werden kann? 

WHG:

Wie oben ausführlicher geschildert, sind wir sehr zuversichtlich, dass alle Schülerinnen und Schüler und das gesamte Kollegium ab nächstem Schuljahr mit einem IServ-Account ausgestattet sind. Die Nutzung wird sicherlich situationsabhängig sein. Sollten Phasen der Schulschließung eintreten, kann man unkompliziert und rasch die Kommunikation auf IServ verlegen, findet Präsenzunterricht statt, so dient IServ eher organisatorischen Belangen oder dem Austausch von Dateien und Unterrichtsmaterial. 

 

Elternfrage:

Es soll Workshops zum Thema „digitale Hilfen“ von Schülern für Schüler geben, in denen z.B. gezeigt wird, wie man ein pdf-Dokument kreiert, welche Programme und Apps es dafür gibt, wie eine Dateiablage organsiert wird u.a.

Wann können diese Workshops starten?

WHG:

Die Schüler, die sich dazu bereit erklärt haben, sind wirklich sehr engagiert - aus organisatorischen Gründen wird jedoch ein Schülerworkshop im noch laufenden Schuljahr nicht möglich sein. Mit den Schüler-Tutoren wird abgeklärt, inwieweit sie evtl. im Vorfeld zur Erstellung von Erklärvideos bereit wären oder „online-Hilfe“ per Videokonferenz anbieten könnten. Wir freuen uns am WHG sehr, dass Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge auf diese Weise jüngere Klassen unterstützen wollen – das zeichnet eine aktive Schulgemeinschaft aus.