Leitung: Stefan Maroschek, Christoph Kühner

Wir treffen uns immer 

 

freitags

 

um 13.00 Uhr

in Raum 1.21

 

 

 

Die Klimaschutz-AG beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und einer verantwortungsvollen Lebenshaltung. In Zeiten der Klimakrise wollen wir etwas bewegen und Menschen aktiv für unsere Ziele gewinnen. Wir wollen durch konkrete Projekte und öffentliche Veranstaltungen die Welt ein wenig nachhaltiger gestalten.

Eingeladen sind alle, denen der Status-Quo der Politik schon lange nicht mehr genügt, die genug haben von materialistischen Idealen und bereit sind anders zu leben. Wir wollen ein Teil des Wandels sein, den wir gerne in der Welt sehen möchten. Alle Schülerinnen und Schüler von Jahrgangsstufe 5-13, aber auch Eltern dürfen mitwirken. 

Wir organisieren und kommunizieren über eine soziale Lernplattform namens Edmodo. Wer unserer Gruppe beitreten möchte hier ist der Link:  https://edmo.do/j/fff644   

 

 

RÜCKBLICK:

 

AULAABEND: NOW: Nachhaltigkeit oder Wohlstand

Unsere Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Naturschutz, Politik und Bildungswesen diskutierten über Herausforderungen der Nachhaltigkeit für Privatpersonen, Kommunen, Wirtschaft und Bildungswesen.


Unter dem Motto „NOW – Nachhaltigkeit oder Wohlstand“ lud die Klimaschutz AG des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Bad Dürkheim am Abend des 6. November 2019 zu einer Podiumsdiskussion in die Aula der Schule. Gäste des Abends waren Frau Saori Dubourg (Vorstandsmitglied der BASF), Herr Prof. Dr. Thomas Giel (Hochschule Mainz und Stadtrat Bad Dürkheim), Frau Isa Scholtissek (Regionalreferentin Energieagentur Rheinland-Pfalz), Herr Prof. Dr. Björn Risch (Chemiedidaktik Universität Koblenz-Landau) und Dr. Harald Schwentker (BUND Bad Dürkheim). Neben den Gästen diskutieren auch die Schüler*innen Emma Geiß (10. Klasse), Hanna Hoff (MSS13) und Leander Laux (MSS 12) mit. Durch den Abend leiteten Emmi Francke (MSS 11) und Detlef Nehrdich (Elternvetreter).

Vorstrukturiert war der Abend in drei Kapitel. Während es im ersten Kapitel vor allem darum gehen sollte, wie sich das Verhalten von Einzelpersonen und Kommunen verändern wird, ging es im zweiten Kapitel um Veränderungen, der sich die deutsche Wirtschaft stellen muss. Abschließend sollte der Kreis wieder geschlossen werden, indem über Nachhaltigkeit im Bildungssystem und der Wissenschaft gesprochen wird.

Die übergreifende Frage „Nachhaltigkeit oder Wohlstand?“ konnte auch von den Diskussionsteilnehmern an diesem Abend nicht beantwortet werden, was jedoch aufgrund der Komplexität des Themas nicht verwundert. Alle waren sich einig, dass es nicht einfach werden wird Nachhaltigkeit weiter auszubauen und dabei dennoch den Wohlstand zu erhalten. Hoffnungsvoll äußersten sich die Diskussionsteilnehmer vor allem mit Blick auf das große Engagement der heranwachsenden Generation. Dies mache Mut, dass Dinge angepackt und positiv verändert werden könnten.

Der Abend lieferte einige interessante Punkte, über die es sich lohnt nachzudenken:

„Wir bekommen kein Feedback für unser nachhaltiges Handeln. Das macht es umso schwieriger. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns in Gruppen zusammen tun und uns gegenseitig dabei unterstützen.“

„Wünschenswert wäre eine Bilanzierung von Unternehmen, bei der auch der Wert eines Unternehmens für die Gesellschaft und die Natur mit einfließen. Dies würde den Unternehmen helfen Investitionen in nachhaltige Projekte auch vor Aktionären zu rechtfertigen.“

„Für Einzelpersonen sind Energiesparen, Konsumreduzierung und Mobilität große Felder mit Veränderungspotenzial.“

„Wir leben auf einer begrenzten Erde. Ein unbegrenztes Wachstum unserer Wirtschaft ist unter diesem Gesichtspunkt schwer dauerhaft zu realisieren.“


In einer abschließenden Fragerunde äußersten sich die Podiumsteilnehmer zu der Frage, ob sich unsere Definition von Wohlstand zukünftig ändern müsse, um die Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern. In diesem Punkt herrschte weitgehende Einigkeit darin, dass daran kein Weg vorbei führe.

 

Folgende Projekte sind derzeit in Planung:

der sukzessive Aufbau von Unterrichtsstunden zur Klimabildung
eine Umgestaltung des Schulgartens um mehr Lebensräume für Bienen, andere Insekten- sowie heimische Vogelarten zu schaffen
ein Spendenlauf in Zusammenarbeit mit der AG "Hingesehen"
ein Inforaum zum Klimawandel für den Schnuppertag am 23.11.2019

 

Die Grafik visualisiert die Durchschnittstemperatur für Deutschland zwischen 1881 und 2017; jeder Streifen steht für ein Jahr, Basis ist der Datensatz des DWD; Grafik: Ed Hawkins/klimafakten.de 

Quelle:  https://www.klimafakten.de/meldung/jetzt-auch-fuer-deutschland-der-klimawandel-als-unheimlich-schoener-strichcode