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Theater AG

 

Theater-AG

 

Letzte Produktionen:

chronologische Übersicht seit 1987


 

Die Theater-AG 2017

          

 

Theater AG-Projekt für 2017/2018 (Leitung Clara Laux)

 

Theater verbindet Menschen, ob groß oder klein, alt oder jung, aufgeweckt oder schüchtern. Das ist auch bei unserer Theater AG so.

 

Unsere Theater AG ist eine Gemeinschaft von etwa 20 Schülerinnen und Schülern, in der jeder einzelne von großem Wert für die Projekte ist. Egal wie unterschiedlich jeder einzelne auf den ersten Blick zu sein scheint, wie groß die Altersunterschiede sind (von Klasse 5 bis einschließlich Klasse 12), als Theatergruppe harmonieren wir alle perfekt zusammen und erarbeiten uns mit viel Fleiß und Ehrgeiz ein Stück, dass nur aufgeführt wird, wenn jedes Mitglieder der AG vollends zufrieden ist.

 

Nach dem das Stück „Sechse kommen durch die ganze Welt“ (Leitung, Regie und Drehbuch: Clara Laux, heute MSS 12) letztes Schuljahr so hervorragend bei dem Publikum angekommen ist, haben wir uns diesmal überlegt „noch eine Schippe oben drauf“ zu setzen.

Wieder unter der Leitung von Clara Laux MSS 12 (die wieder das Drehbuch schreibt und Regie führt) arbeiten wir dieses Jahr an dem Stück „Charlie und die Schokoladenfabrik“ nach Tim Burton.

„Das ist natürlich ein Mammutprojekt, in das wir viel Zeit und Ehrgeiz investieren müssen, aber der Fleiß wird sich lohnen! Einige Spezialeffekte und Überraschungen werden in das Stück integriert werden“, meint die Leiterin Clara Laux, und fügt hinzu:    „Alle AG Mitglieder geben sich große Mühe, damit die nächste Aufführung ein voller Erfolg wird. Der Spaß ist natürlich hierbei immer präsent.“

 

Das Stück handelt von dem in armen Verhältnissen aufwachsenden Charlie Bucket, der die Möglichkeit bekommt, mit 4 anderen Kindern (alle verzogen und arrogant) die Schokoladenfabrik des bekannten Süßigkeitenherstellers Willy Wonka zu besichtigen. Auf dem Weg durch die Fabrik erleben die 5 Kinder und ihre Eltern allesamt seltsame und lustige Geschehnisse.  Eine Moral hinter der Geschichte darf natürlich hierbei nicht fehlen.

Das Stück, welches die Theater AG im Sommer 2018 aufführen wird, ist eine eigenst erarbeitete Interpretation des Klassikers.

 

Die Proben sind schon in vollem Gange und die Mitglieder der Theater AG freuen sich, das Stück am Ende dieses Schuljahres allen Theater-Interessierten und der Schulgemeinde zu präsentieren.

 

Alle weiteren Informationen zu Terminen finden Sie rechtzeitig hier auf der WHG-Online Seite.

 

Die THEATER-AG

 

03.12.17       

 


2017:

"Sechse kommen durch die ganze Welt"

 

 

 

 

 

Die Theater AG führt das Märchen "Sechse kommen durch die ganze Welt" wieder auf. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

 

 

An drei Tagen im Theaterkeller des Werner Heisenberg Gymnasiums.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Bühne, Bretter, die die innere Welt verändern.“

 

(Manfred Hinrich, deutscher Philosoph, Journalist, Schriftsteller, 1926-2015)

 

Ein kleines Häschen beugt sich herunter zu einem Mädchen, das ein buntes Sommerkleid trägt. Das Häschen flüstert dem Mädchen etwas ins Ohr, woraufhin das Mädchen erschrocken blickt und blitzschnell die Bühne verlässt. Im Hintergrund gemein lächelnd und grell geschminkt – die böse Königin. So eine Szene aus dem neuen Stück der Theater-AG, „Alice im Wunderland“, von Lewis Carroll. 15 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren spielen im Stück mit, schlüpfen in die verschiedensten Rollen. „Für jeden ist eine passende Rolle dabei, was ein wichtiger Grund war, dieses Stück zu inszenieren“, so die Leiterin, Sophia Faißt (MSS 11). „Außerdem ist es etwas für Kinder und Erwachsene.“ In den Sommerferien hat die Sechzehnjährige den mehr als 200 Seiten langen Roman des Briten Carroll allein in einen dramatischen Text umgeschrieben.

 

Die Theater – AG 2015/16 unter Leitung von
Sophia Faißt

Während der Proben kann jeder seine Ideen für die spielerische Umsetzung vorbringen: Alle Vorschläge und Meinungen werden gemeinsam auf die Bühne gestellt, diskutiert, überprüft, verworfen, angenommen - im Spiel. Gemeinsames Arbeiten ist eine Grund-voraussetzung – jeder muss sich auf jeden verlassen können. So werden Kommunikations- und Teamfähigkeit, Toleranz und Fantasie gesteigert. Aber Theater zu spielen bedeutet auch eine Herausforderung: Die von Sophia Faißt verfasste Textgrundlage umfasst mehr als 30 Seiten, die neben dem Schul-alltag, neben Hausaufgaben, Tests, Referaten, häuslichen Verpflichtungen und Hobbies gelernt werden müssen. Und das Selbstvertrauen, eine bestimmte Rolle zu meistern, muss sich oft erst im Laufe des Probens entwickeln. Vor allem, wenn es eine ungewöhnliche und nicht alltägliche Rolle ist wie beispielsweise die der Grinsekatze im Stück. Es braucht schon Überwindung, auf der Bühne seltsame Dinge vor einem Publikum zu tun, zu miauen, sich anzuschreien, zu tanzen, jemanden vielleicht sogar zu küssen.

Zudem handelt es sich um ein Mammutprojekt: Man braucht die Textgrundlage, Inszenierungsideen, Ideen für Musik, Beleuchtung, Kostüme, Requisiten und Bühnenbild, Probetage müssen geplant und Plakate und Tickets erstellt werden und alles bedarf einer gründlichen Organisation! Aber: Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen durch das gelungene Projekt werden die Schüler auch in Zukunft selbstbewusster an neue Herausforderungen herangehen.

Alle Mitglieder der Theater-AG stehen in einem Kreis, Sophia gibt Anweisungen für verschiedene Übungen: zur Stimmbildung, zur körperlichen Ausdrucksfähigkeit. Niemand redet, alle sind konzentriert und richten sich nach ihren Instruktionen. „Ohne Disziplin“, so Sophia, „geht es nicht. Sonst kommen wir nicht voran.“

 

"Gefangen" (2011)

Das Theaterspielen ist also eine ganz besondere Beschäftigung. Theater verändert jeden. Es regt zum Nachdenken an, fördert Kreativität und Empathievermögen. Die Begegnung mit dem Theater erweitert außerdem die eigene Wahrnehmung und weckt Neugier. So ist das Theater gerade für die Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen von besonderer Bedeutung.

 

"Masken" (2013)

Seit vielen Jahren gehört die Theater-AG deshalb zur festen Institution am WHG. Unter wech-selnder Leitung von Schülern und Lehrern wurden die verschie-densten Stücke mit Schülern unterschiedlichen Alters inszeniert. So spielten zuletzt Siebtklässler „Die Kinder von Hameln“ nach der bekannten Geschichte des Rattenfängers. Neuntklässler inszenierten mit eigenen Texten die Märchenparallelwelt „Im Spiegel“, thematisierten in „Gefangen“ die Bedeutung von Gemeinschaft bzw. gemeinsamer Konfliktbewältigung und Zehntklässler zeigten mit selbstverfassten Szenen, in welchen Bereichen des alltäglichen Lebens wir „Masken“ tragen. Aufgeführt wurden die Stücke auf der großen Bühne in der Aula oder auf der kleinen im Theaterkeller. Beide Räume sind mit modernster Technik ausgestattet.

Zur Verabschiedung bittet Sophia alle in einen Kreis. Jeder soll sich mit einer Geste oder einem Wort von der Gruppe verabschieden. Am nächsten Mittwoch wer-den sie wieder proben, denn der wichtigste Grund über-haupt Theater zu spielen - so sind sich alle Schüler bei der Theaterprobe einig – der Spaß!

 

Diana Timpel

 

 


 

Chronologische Übersicht der Stücke am WHG

 


Unsere Theater-AG gibt es nun schon seit  Mitte der 80er Jahre. Bisher hat sie es in fast jedem Jahr geschafft, mindestens eine Inszenierung auf die Bühne zu bringen.

Über die Jahre sind das ganz unterschiedliche Stücke gewesen, und auch die Teilnehmer waren mal nur Unterstufenschüler, mal Mittel- oder Oberstufler, und manchmal auch eine Zusammensetzung von verschiedenen Altersgruppen.

 

Und das waren unsere bisherigen Inszenierungen:

 

1987  Kotzebue     Cleopatra

1988  Alfred Jarry     König Ubu

1989  Arthur Miller     Hexenjagd

1990  J.W.Goethe     Faust

1990  Verschiedene     Ein Leben im Kanal (Revue)

1991 Franken/Bauer/Gross       Buntwäsche 60°  Abstraktes Figurentheater mit Kompositionen von Bernd Thewes

1991  St.Heym/H.Burge   Nachts sind alle Mörder schwarz (Tom Sawyer)

1992  Jewgenij Schwarz     Der Drache

1994  Verschiedene     Tauschen und Täuschen (Szenencollage)

1996  Jörg Scheibe     Don Quichotte

1996  L.Rasumowskaja     Liebe Jelena Sergejewna

1997  F.K.Waechter     Kiebich und Dutz

1997  Jörg Scheibe     Die Lüge von Hameln

1998  Molière     Der Menschenfeind

1999  Peter Shaffer     Black Comedy (in englischer Sprache)

2000  William Golding     Herr der Fliegen

2001  Willi Russell     Hahnen und Hennen

2002  Verschiedene     Das Domino Projekt

"Das Domino Projekt" entwickelte sich aus einer Gruppe, die während der vorletzten Projekttage das "Dominoprinzip" der fallenden Holzklötzchen im großen Stil erkundete: ein ganzes Klassenzimmer wurde zum Schauplatz einer Kettenreaktion, an der unzählige Dominos, Spielautos und Murmeln beteiligt waren. Etwa 15 Meter lang war damals die Kette, die nach und nach durch einen einzigen Auslöser zu Fall gebracht wurde.

Die Faszination einer solchen Kettenreaktion ließ uns nicht los, und so wurde der Gedanke geboren, das gleiche Prinzip auf der Bühne szenisch darzustellen. Wir überlegten und suchten in der Theaterliteratur nach "Fällen", die als Auslöser noch andere "Fälle" zur Folge haben.

Im Grunde ist der allererste "Fall" ein solcher Fall, nämlich der Sündenfall. Deshalb fangen wir im Wortsinn bei Adam und Eva an. Bei Kain und Abel geht es weiter, denn dort beginnt ja die Kettenreaktion der Gewalt unter den Menschen. Der nächste Fall: Julius Caesar fällt, bzw. wird gefällt. Dann geht’s bei Brecht weiter: Galileo Galilei ist als aufgeklärter Mensch im ausgehenden Mittelalter vor der Entscheidung gestellt: steht er zur Wahrheit seiner Forschungsergebnisse oder fällt er um und rettet sich das Leben?

So reiht sich ein Fall an den anderen, bis in unsere Zeit. Die Fälle sind keineswegs bloß negativ, denn wir haben alle den Fall der Mauer erlebt. Allerdings haben wir im Fernsehen auch den Fall zweier Riesentürme gesehen, und die Kettenreaktion, die deren Umstoß auslöste, ist mitten im Gange.

2003  Wedekind:     Frühlings Erwachen

2004  Frisch:     Andorra

2004  Fauquez:     Ambrosio zieht in den Krieg

Die Theater-AG meldet sich zurück – Anfang März gibt sie „Ambrosio zieht in den Krieg“. Es geht darin um zwei Dörfer, die soweit friedlich neben einander her leben, bis sich die Waffenschmiede und Waffenhändler beider Seiten verbünden. Die lassen dann keine Gelegenheit aus um Unfrieden und Zwietracht zu stiften – angeblich im Namen der Gerechtigkeit, in Wahrheit um des lieben Profits willen. Es kommt zur Konfrontation der beiden Dorfarmeen und auch fast zur Katastrophe. Doch da lassen sich der listige Gastwirt Ambrosio und seine hübsche Tochter Zenia etwas einfallen um ihre Pläne zu durchkreuzen.

Ähnlichkeiten mit der Zeitgeschichte sind nicht zufällig: das Stück (aus der Feder der Belgier Elisabeth und Arthur Fauquez) entstand 1990 unter dem Eindruck des ersten Golfkriegs, unsere Proben begannen im Februar 2003 unter dem Eindruck des zweiten.

Mit einem Ensemble von 15 Sechst- bis Achtklässlern, zwei Regieassistenten aus der Zehnten Klasse und unzähligen technischen und künstlerischen Zuarbeitern entsteht wieder ein Theaterabend, der dem tollen Dürkheimer Aula-Publikum die Treue danken soll.

2005  Dürrenmatt:    Romolus der Große

2005  Orpheus in der Unterwelt

2006  Thornton Wilder:    Unsere kleine Stadt - Das Bühnenexperiment

2006  Wolfgang Hildesheimer:    Mary Stuart

2007  Jens Kroker:    Der Totentanz des Peter Wirt

2008  Max Frisch: Graf Öderland

Regie: Linus Ebner (MSS 12) , Hauptrolle: Niels Vocke (MSS 11)

 
Was passiert wenn jemand, der die meiste Zeit seines Lebens damit verbracht hat, die „Grenzen und Gesetze“ des Staates zu studieren, beginnt an deren Sinn zu zweifeln?
Genau das passiert in „Graf Öderland“ einem Staatsanwalt. Die Anklagen und Dokumente, die sich auf seinem Schreibtisch türmen, scheinen ihn krank zu machen. Er „fühlt sich nimmer zu Hause in seinen vier Wänden“. Ein Gefangener der Ordnung, ein Knecht der Arbeit, ein Diener der Pflicht. Die Sehnsucht nach „Leben“ äußert sich in ihm, er möchte ausbrechen. Ausbrechen aus der Ordnung und aus allen Grenzen. Er greift zur Axt...
In „Graf Öderland“ geht es um den Menschen und seinen Traum der Freiheit. Es geht aber auch um sehr aktuelle Themen in Politik und Zeitgeschehen.

 

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2008 "Die Kinder von Hameln“ (Eigenproduktion),             Leitung: Susanne Matissek

2009 „Im Spiegel“ (Eigenproduktion),                                   Leitung: Susanne Matissek

2011 „Gefangen“ (Eigenproduktion),                                     Leitung: Diana Timpel

2013 „Masken“ (Eigenproduktion),                                        Leitung: Diana Timpel

2015 „Alice im Wunderland“, von Lewis Carrol                   Leitung: Spohia Faißt

2017: "Sechse kommen durch die ganze Welt"

 

 

 

 

 
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