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Englisch

Eastbourne 2011

 

Seit Wochen hatten wir uns gefreut und nun war es soweit. Sonntags um Viertel vor sechs      trafen wir uns an der Schule, um dann auch sofort los zu fahren. Mit dabei waren 94 Schüler der 10. Klassen und die sechs Lehrer Frau Ritz-Schubert, Frau Beck, Frau Palmer, Herr Hilburg, Herr Breunig und Herr Rehbock.

Die Busfahrt dauerte 13 Stunden und war nicht besonders aufregend. Toll war es aber, als wir mit dem Zug durch den Eurotunnel gefahren sind. Einfach mal von Frankreich nach Großbritannien unter dem Meer durch. So gegen sechs Uhr abends sind wir in Eastbourne angekommen und wurden dort von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. Wir haben gegessen und konnten dann noch etwas die Stadt erkunden oder an den Strand gehen.

 

                         

 

Am Montag wurden wir morgens um 8.30 Uhr an unseren Pick up – Points von den Bussen abgeholt und dann zur Schule gebracht. Dort hatten wir dann drei Stunden Schule bei drei verschiedenen englischen Lehrern.

Als der Unterricht vorbei war, haben wir von Herrn Hilburg noch eine schnelle Stadtführung bekommen und nach einer kurzen Mittagspause machten wir uns auf den Weg zu Beachy Head. Der Anstieg war sehr anstrengend, doch es hat sich gelohnt, denn der Ausblick war atemberaubend. Alles war so grün und dazu diese weißen Kreidefelsen, einfach wunderschön. Bloß schade, dass dieser Ort auch gleichzeitig der Todesfelsen ist.

Wieder zurück in der Stadt, mussten wir dann alle schauen wie wir nach Hause kamen, denn wir mussten um sechs schon wieder bei unseren Familien sein.

Abends konnten wir dann, wenn wir wollten, ins Kino gehen.

 

 

                                  

 

 

Der Dienstag startete genauso wie der Montag. Wir wurden in die Schule gebracht und hatten dort wieder Unterricht.

Danach hatten wir leider keine Pause. Wir sind sofort nach Brighton gefahren. Dort haben wir wieder eine Stadtführung bekommen und dann hatten wir viel Zeit um die Stadt alleine zu erkunden. Es gab viele Einkaufsmöglichkeiten und das Wetter war die ganze Zeit perfekt, um durch so eine tolle Stadt wie Brighton zu spazieren.

Abends wurden wir dann wieder nach Hause gefahren und haben bei unseren Gastfamilien zu Abend gegessen.

 

Mittwoch ging für uns alle getrennt los. Dies war der Tag, an dem wir mit dem Zug nach London fuhren. Dafür wurden wir in drei Sightseeing Gruppen aufgeteilt, die zu unterschiedlichen Zeiten abfuhren. In London angekommen ging jeder seiner Tour nach, die je nach Wegstrecke entweder am Buckingham Palace, dem House of Parliaments oder dem Tower of London vorbeiführte. Getroffen haben wir uns alle am London Eye und die, die wollten, konnten auch mit dem London Eye fliegen. Der Rest hatte genug Zeit um sich die Stadt etwas näher anzuschauen und natürlich um shoppen zu gehen. Alleine fanden wir nach 5 Stunden wieder zur Victoria Station, um von dort zurück nach Eastbourne zu fahren, wo wir um 20.45 ankamen.

 

                                   

 

Donnerstag begann wieder mit Schule, der letzte Schultag.

Mittags haben wir uns  auf den Weg nach Alfriston gemacht. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe durfte nach Alfriston laufen, die andere wurde gefahren. Auf dem Rückweg wurde dann einfach getauscht. Die Sonne schien und wir sind am 'Long Man' vorbeigekommen, einem auf die Wiese „gezeichneten“ weißen Betonmann (ursprünglich war er aus Kreidefelsen). In Alfriston angekommen gab es 'Cream Tea', leckere Scones mit Erdbeermarmelade und Sahne und dazu gab es, schwarzen Tee mit Milch.

Zurück in Eastbourne hatten wir noch Freizeit und nach dem Abendessen ging es dann ins Musical. In unserem Fall waren wir in dem Musical „la Cage aux Folles“ und es war sehr amüsant. Nach dem Musical sind wir mit dem Taxi nach Hause gebracht worden und sind so gegen 23.30 Uhr zu Hause gewesen. Das war ein ziemlicher Nachteil, denn…

                                          

… am Freitag morgen mussten wir schon um sechs Uhr aufstehen und zum Bus aufbrechen. Es gab herzliche Verabschiedungen und dann ging es auch schon wieder nach Hause in unser Heimatland Deutschland. Wieder 13 Stunden Fahrt und wieder durch den Tunnel. Abends um neun waren wir wieder in Bad Dürkheim und wurden dort freudig empfangen.

 

Ich glaube, diese Reise hat allen Spaß gemacht. Es war toll, auch einmal einen Einblick in das Leben einer englischen Familie zu bekommen. Es ist auf jeden Fall lohnenswert, mit nach Eastbourne zu fahren.

 

                                                                                                          Tara Dommershausen, 10e, 2011

 

 

 
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