archivierte Meldungen

 

Bienvenue – Willkommen auf der Seite des Fachbereichs Französisch!

 

 

 

 

1. Die Fachschaft

2. Sprachenfolge am WHG

3. Unsere Austauschangebote

4. Die DELF-AG

5. Weitere Aktivitäten

6. Links

 

 

1. Die Fachschaft

 

Aiguier, Katharina

Berg, Silke (z.Zt. Fachschaftsvorsitzende)

Hertler, Melanie

Immesberger-Lutz, Silke

Kling, Marion

Dr. Mazaud, Caroline

Quarz, Lisa (Referendarin)

Ritz-Schubert, Renate

Volz, Sandra

Werner, Annette

 

2. Sprachenfolge am WHG

 

 

 

Das Fach Französisch kann am Werner-Heisenberg-Gymnasium

als erste, zweite oder dritte  Fremdsprache gewählt werden, d.h.

        · in der 5. Jahrgangsstufe als 1. Fremdsprache

        · in der 6. Jahrgangsstufe als 2. Fremdsprache

        · in der 9. Jahrgangsstufe als 3. Fremdsprache

Für die 1. und 2. Fremdsprache verwenden wir

das Lehrwerk „Découvertes“ vom Klett-Verlag.

 

 

 

 

Was spricht für Französisch als 1. Fremdsprache?

 

Französisch ist nach wie vor eine Weltsprache mit ca. 170 Millionen SprecherInnen.

Frankreich ist ein beliebtes Reiseland sowie wichtigster Wirtschaftspartner Deutschlands.

Französisch schafft – ebenso wie Latein – eine solide Grundlage für das Erlernen weiterer Sprachen.

Die Französisch 1 - Lerngruppen am WHG sind in der Regel deutlich kleiner - ein wesentlicher Lernvorteil sowohl für den Französisch- als auch später für den Englischunterricht.
 

Die F1-SchülerInnen haben vorrangiges Recht auf Teilnahme an den Austauschmaßnahmen der Schule.


3. Unsere Austauschangebote

 

 

Mit unserer Partnerstadt Paray-le-Monial in Burgund führen wir zwei Austauschangebote durch:

 

 

 

Der „Kleine Austausch“ richtet sich an SchülerInnen der 6. und 7. Jahrgangsstufen.

Im Dezember kommen unsere Gäste von Mittwoch bis Samstag zum ersten Kennenlernen zu uns. Außerdem schnuppern sie vorweihnachtliche Atmosphäre auf einem Weihnachtsmarkt, basteln im Haus Catoir oder machen eine Rallye in der Stadtbücherei. Unser Gegenbesuch erfolgt im Mai oder Juni.

 

     

 

Der „Große Austausch“ findet in der 8. Jahrgangsstufe statt.

Hier sind wir es, die im Herbst als Erste nach Frankreich fahren – diesmal sogar für 8 Tage! Auf dem Programm stehen Unterrichtsbesuche, Ausflüge in der Gruppe und ein Wochenende in den Gastfamilien. Im darauffolgenden Frühjahr findet der Gegenbesuch in Bad Dürkheim statt.

 

   

            

Bericht einer Fahrt aus dem Jahr 2017


 

4. Die DELF-AG

 

Hier bereiten wir interessierte SchülerInnen der 8. bis 10. und manchmal auch der 12. Jahrgangsstufe auf eine außerschulische Sprachprüfung vor. Sie wird vom Institut Français im Auftrag des französischen Bildungsministeriums durchgeführt und ist daher auch kostenpflichtig. Es kann ein international anerkanntes Zertifikat auf verschiedenen Sprachniveaus erworben werden. Seit 2010 haben über 80 SchülerInnen erfolgreich teilgenommen.

 


 

5. Weitere Aktivitäten

 

In der 11. oder 12. Jahrgangsstufe haben die TeilnehmerInnen der Französischkurse die Gelegenheit, an einer Wochenendfahrt nach Paris teilzunehmen.

 

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Einmal im Jahr findet in den Klassenstufen 6 bis 8

ein schulinterner Vorlesewettbewerb statt.

Die SiegerInnen 2019 sind

Valerie Trauth, Christoph Gröger und Lukas Gröger

 

 

 

                                                                                                   

 

 

 

 

 

 

Regelmäßig besuchen wir französische Theateraufführungen im Pfalzbau Ludwigshafen.


 

6. Interessante Links

 

Das Land Rheinland-Pfalz bietet verschiedene individuelle Austauschprogramme an. Alle Informationen, Formulare etc. finden sich unter

https://eu-int.bildung-rp.de/informationen-fuer-schuelerinnen-und-schueler.html

Zum selbständigen Lernen gibt es eine Vielzahl von Angeboten im Internet:

www.klett.de (mit den Codes aus den Lehrwerken)

https://de.duolingo.com/course/fr/de/Lerne-Franz%C3%B6sisch-Online

www.bonjourdefrance.com

www.tv5monde.com

 


 

Berichte der Fahrten:

 

Großer Austausch mit Paray  2019

Donnerstag 14.11.19

Am Donnerstag sind wir um 8 Uhr am Werner Heisenberg Gymnasium abgefahren. Wir hatten eine Fahrt ohne Komplikationen und kamen schließlich um 16 Uhr in Paray-le-Monial an. Dort wurden wir herzlich empfangen und sind dann mit unseren Austauschpartnern in unsere französischen Familien gefahren.


 

Freitag 15.11.19

Am Freitag trafen wir uns an den beiden Schulen der Austauschschüler (Jeannne d’Arc und René cassin) und nahmen die ersten beiden Stunden am französischen Unterricht teil. Am Jeannne d’Arc hatten wir in der ersten Stunde Technologie Unterricht; ohne unsere Austauschpartner. Diesen Unterricht hat ein Lehrer extra für uns vorbereitet. Wir haben mithilfe einer Internetseite einen Schrittzähler programmiert, was sehr interessant war und viel Spaß gemacht hat. In der zweiten Stunde sind wir dann in den Unterricht unserer Austauschschüler gegangen, welche in sehr kleinen Räumen geschult werden. Nach den beiden Unterrichtsstunden haben wir Deutschen, auch die der anderen Schule, uns am Wochenmarkt von Paray wiedergetroffen. Auf diesem Markt wurde viel angeboten, z.B. Fisch, Fleisch, Käse, Obst, Gemüse und natürlich Baguette und Croissant. Nachdem wir uns etwas Kleines kauften kehrten wir zu den Schulen zurück und aßen entweder in der Schulkantine oder fuhren zum Mittagessen heim. Um 14 Uhr nahmen wir alle an einer Stadtführung durch Paray teil. Uns wurde auch die Basilika, eine spätromanische Kirche, von Paray-le-Monial gezeigt. Unser Führer, ein ehemaliger Lehrer, der jetzt Stadtführer ist, erklärte uns alles auf sehr gutem Deutsch. Wir bekamen erklärt, dass die Kirche dreimal erweitert und jedes Mal um die alte Kirche herum gebaut wurde. Die Kirche gehörte den Mönchen (frz. Monial), welchen die Stadt Paray-le-Monial auch ihren Namen verdankt. Der Besitzer der Kirche wechselte jedoch oft. Mal war die Kirche eine Schule, mal gehörte sie den Bauern, doch schließlich kaufte sie die Stadt.

Die Basilika wurde 900 erbaut und 1600 restauriert. Sie musste Brände und andere Tiefpunkte durchstehen.

Nachdem wir das Äußere betrachtet hatten, führte uns der Mann ins Innere der Basilika. Hier standen wir in einem großen Saal, der mit Stühlen vollgestellt war. Uns wurde nahegelegt, dass eine Basilika sich den Namen „ Basilika“ durch ein besonderes Ereignis verdienen muss. In Paray ist einer Nonne die heilige Maria erschienen, deshalb heißt sie die Basilika von Paray-le-Monial. Nach der sehr lehrreichen Führung liefen wir zum Rathaus und wurden dort freundlich vom Bürgermeister empfangen. Wir hatten auch einen Einblick in den Ratssaal und liefen dann zum, Nebengebäude für einen kleinen Snack. Da es schon spät war kehrten wir zur Schule zurück und wurden von unseren Corres mit nach Hause genommen, um in das Wochenende zu starten.


 

Samstag 16. und Sonntag 17.11.19

Das Wochenende verbrachten wir in den Familien mit verschiedenen Aktivitäten. Von einer Reise nach Paris bis zu einem entspannten Backtag war alles dabei.


 

Montag 18.11.19

Am Montag ging es früh los und wir verbrachten die Zeit gemeinsam in der Schule, bis wir gegen 11 Uhr zur Chocolaterie Pubill in Paray-le-Monial aufbrachen. Dies war eine sehr kleine Chocolaterie, jedoch durften wir in den Zubereitungsraum gehen. Der Besitzer dieses Ladens ist 1990 zum Schokoladenweltmeister gewählt worden. Er lief außerdem mit 15 Jahren durch ganz Frankreich, um die genaue Zubereitung der Schokolade herauszufinden. Als Belohnung bekam er einen speziellen Stock. Nach dieser Wanderung fing er seine Ausbildung zum Chocolatier an. Da er so eine große Erfahrung hatte, konnte er uns viel berichten und erzählen. Er erklärte uns, dass er und seine zwei Mitarbeiter unter Schokolade auch Gebäck und Plätzchen herstellen. Er meinte, dass er und seine Angestellten alles von Hand machen und während der Arbeit nicht miteinander reden. Er zeigte uns den Weg von der Kakaobohne zur entgültigen Schokolade. Er nannte uns die Zutaten und Schritte, die man einhalten muss. Einiges durften wir auch kosten, wie zum Beispiel Kakaomasse oder die fertige Schokolade. Er behauptete, die Kakaobohnen aus der Schale zu pellen, das sei die schwerste Aufgabe. Der Besitzer und seine Mitarbeiter halten sich streng an das Rezept. Ein Lehrling ist mal ausversehen vom Rezept abgewichen, jedoch stellte sich das Endergebnis als Sensation heraus.

Nach der informativen Erklärung der Entstehung der Schokolade kauften wir noch etwas Schokolade im Shop und liefen dann zu den Schulen zurück, wo wir in der Kantine zu Mittag aßen. Um 14 Uhr wurden wir Deutschen in Gruppen eingeteilt und machten eine Rallye mit 20 französischen Fragen über Paray.


Dienstag 19.11.19

Dienstagmorgens machten wir einen Ganztagsausflug mit den Austauschpartnern nach Dijon. Wir fuhren gemeinsam um 8:15 Uhr in Paray-le-Monial los und kamen gegen10 Uhr in Dijon an. Zuerst besichtigten wir die Lebkuchenfabrik Mulot et Petitjean, in welcher wir die Entstehung französischen Lebkuchens, wessen Teig drei Wochen lang ruhen muss, erfuhren. Zwei Stunden später machten wir ein großes Picknick mit unseren Austauschpartnern. Anschließend wurden wir in Gruppen mit unseren Coress eingeteilt und liefen durch Dijon. Unter anderem mussten wir einige deutsche Fragen zu Dijon beantworten. Wir gingen jedoch auch in Läden und kauften beispielsweise Senf. Um 16:15 Uhr kehrten wir nach Paray zurück.


 

Mittwoch 20.11.19

In der ersten Stunde nahmen wir das letzte Mal in französischem Unterricht teil. Wir besichtigten anschließend noch das Musée Hieron, welches um eine religiöse Statue gebaut wurde. Eine junge Frau führte uns durch das Museum und erklärte uns, dass es später von einem reichen, religiösen Mann gekauft wurde.

Die besondere Statue besteht aus Mamor und Edelsteinen, wie Saphir, Bergkristalle und viele mehr. Sie ist drei Meter hoch und breit und wiegt drei Tonnen. Die Statue diente nur zum Eigennutzen und wurde nicht in Auftrag gegeben, es gibt sie nur einmal auf der Welt. So erfuhren wir einiges über die Statue und das Museum selbst. Anschließend wurden wir in eine Kreativwerkstatt geführt, in der wir aus bunten Papierrollen Karten verziert haben.

Nach dieser Führung kehrten wir zu den Schulen zurück und fuhren zu unseren Austauschschülern, um unsere Koffer zu packen.

 

Donnerstag 21.11.19

Wir fuhren früh um 8 Uhr in Paray los und kamen reibungslos um 15 Uhr in Bad Dürkheim an, wo wir fröhlich von unseren Eltern empfangen wurden.