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Nawi

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Naturwissenschaften in der 5. und 6. Klasse


Die drei Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik werden in der 5. und 6. Klasse nicht als getrennte Fächer unterrichtet. Ein vernetzendes Denken zwischen allen drei Bereichen ist das Ziel. 

So werden hier an Kontextthemen, die den Kindern sehr nahe liegen, alle drei Bereiche sehr kindgerecht und mit großer Paxisorientierung bearbeitet.

Bei der Entdeckung von Kleinlebewesen im Wassertropfen, beim Wettbewerb "Wer kann mit Wasser, Eis und Salz die tiefsten Temperaturen erzeugen?",  sind die Schüler mit Ahs und Ohs voller Begeisterung bei der Sache.
Sie lernen dabei spielerisch sowohl naturwissenschaftliche Zusammenhänge, wie auch wichtige Lebensbezüge für den täglichen Umgang z.B.: auch mit Trinkwasser.

Ein weites Spektrum eröffnet sich den Kindern!


Iris Storck



In der BASF -- H2O und CO


Besondere Freude macht es unseren 6. Klassen ihre Kenntnisse aus dem Themenbereich "Stoffe im Alltag" in

 

der BASF anzuwenden.

  Beim Trennen verschiedener Kunststoffe...
  Hier lernen die Kinder Frau Wolf (Elternbeirat)
  von Ihrer beruflichen Seite kennen.

 

 

 




 

   Die kleine Gruppengröße genießen alle Kinder, ebenso  wie
   die Vorträge im Forscherrat.








 

Thema Antarktis am WHG - mit der Polarstern in Kontakt


http://www.wbreitschuh.de/polarstern/bilder/polarstern.jpg

Am 3. Dezember 2011 war das Forschungsschiff „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung“ in Bremerhaven zu einer fünfwöchigen Forschungsreise von Kapstadt in die Antarktis aufgebrochen.
In der deutschen Gesellschaft für Polarforschung war 2007/08 das Projekt „Coole Klassen“ und der „Arbeitskreis Polarlehrer“ entstanden. Die Diplombiologin und Gymnasiallehrerin Monika Kallfelz, die mit einem Teil ihrer Stelle für das Pfalzmuseum für Naturkunde (POLLICHIA) in Bad Dürkheim tätig ist, begleitete die Expedition der Polarstern mit dem Ziel, Schüler zu Hause für Forschung zu begeistern.
So ergab sich für uns die einmalige Gelegenheit, an der Expedition fast live teilnehmen zu können.
Die Kinder haben sich mit viel Freude, Interesse und Eifer an die Arbeit gemacht. In den Klassen 5c, 5b und 6b entstanden im NaWi- Unterricht in Gruppenarbeit tolle Plakate zu vielfältigen Themen, z.B. Plakate über Tiere der Antarktis (Wale, Pinguine, Robben, Eisfische), über den Wettlauf zum Südpol, der 1911 vom Norweger Amundsen gewonnen wurde, über den Forschungseisbrecher „Polarstern“, über die deutsche Forschungs-station „Neumeyer III“ und über das Klima und die Geografie der Antarktis. Diese Plakate haben die Ausstellung, die von Frau Otterbach in unserer Schule eingerichtet wurde, sehr informativ und bunt bereichert.
Die Klassen 6e und 5e arbeiteten weniger öffentlichkeitswirksam, aber nicht weniger effektiv. Die Kinder der 5e haben, angekoppelt an den Erdkunde- und Deutschunterricht, jeweils eine oder mehrere Heftseiten zum Thema „Antarktis“ gestaltet. Manche der Kinder hatten dabei soviel Spaß, dass daraus ein ganzes „Themenheft“ geworden ist.
Dass es sich um ein sehr vielseitiges Projekt handelte, zeigte die Klasse 6e . Hier wurde im Matheunterricht von jedem Schüler, jeder Schülerin ein „Forschertagebuch“ geführt. Das Thema Winkel und Kreise konnte anhand von Schneeflocken und Eiskristallformen veranschaulicht und das Zeichnen von Diagrammen aus Tabellen in polarem Zusammenhang geübt werden: jahreszeitliche Temperaturen am Südpol in eine Kurve zu übertragen schafft einen Bezug zur Klimaforschung.
Auch der Kontakt zur aktuellen Forschungsreise wurde immer wieder hergestellt. Wir konnten über einen bei der „Rheinpfalz“ im Internet eingerichteten Blog von Frau Kallfelz mitlesen, was sie auf ihrer Fahrt so alles erlebt hat und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b haben täglich auf einer großen Karte die Position der „Polarstern“ eingetragen, so dass alle deren Weg zur Eiskante verfolgen konnten.  
http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsgNew&tpl=rhpMsg_thickbox.html&path=/rhp/polarstern&id=RON_1321440538490

Der Höhepunkt für die Klassen 5b, 5c und 6b war aber wohl das Gespräch mit Frau Kallfelz über Satellitentelefon. Es ist schon was ganz Besonderes, wenn morgens im Unterricht das Handy klingelt, alle Kinder wie vorher abgesprochen zum Pult geflitzt kommen und dann mucksmäuschenstill der Stimme lauschen, die sagt: „Guten Morgen, hier spricht der Kapitän der Polarstern.“ Im anschließenden Gespräch mit Frau Kallfelz konnten die Kinder dann alle Fragen loswerden, die sie sich vorher überlegt hatten. Das waren zum einen sehr naturwissenschaftliche Fragen, wie z.B. Wie kalt ist es im Moment? Was forschen die Forscher auf der „Polarstern“? Welche Tiere haben Sie schon gesehen? Sehen Sie im Moment gerade einen Eisberg? Zum anderen aber auch sehr persönliche Fragen nach dem Leben an Bord: Waren Sie schon seekrank? Wie sieht ihre Kabine aus? Was gibt es zu essen? Wie feiern Sie Weihnachten?
Frau Kallfelz gab ausführlich, geduldig und sehr anschaulich Antwort und ließ uns den Alltag auf dem Schiff nachvollziehen.
Unser „Abenteuer Antarktis“ hat die beteiligten Schülerinnen und Schüler in vielen Bereichen weiter gebracht. Sie sind aufmerksam geworden auf einen einzigarti gen und schützenswerten Lebensraum, sie haben erfahren, was moderne Forschung leisten und untersuchen kann und sie haben gelernt fachübergreifend zu denken. Außerdem konnten sie ihre Kompetenzen in methodischen und sozialen Bereichen erweitern: sie übten sich in zielgerichtetem Recherchieren, Auswerten und Präsentieren von Texten, lernten, was ein gutes Plakat ausmacht, hielten Kurzvorträge über ihre Themen und übten sich einmal mehr in Gruppenarbeit.
Karoline Ries

 

 


Naturschatzwände am WHG

 

Ein Highlight sind unsere Naturschatzwände. Die Kinder können auch in den kurzen Wartepausen zwischen den Unterrichtsstunden ihre liebsten Naturschätze den Mitschülern vorstellen.



                
Hier bei der Einweihung                                                                            mit der Pressefotografin                
 


Der Förderkreis unserer Schule und der Rotary-Club Frankenthal haben uns 5 Vitrinen ermöglicht, die im Bereich der Biologieflure im ersten Stock als Naturschatzwände dienen.

In Anlehnung an die Idee des Pfalzmuseums in Bad Dürkheim sollen in unserer Naturschatzwand persönliche Naturschätze unserer Schülerinnen und Schüler aus der Umgebung oder auch aus aller Welt ausgestellt werden.

           
 
Hier wird durch regelmäßigen Austausch der Exponate ein Ausschnitt aus der Formenvielfalt der Natur dokumentiert.

          

Eine Klasse hat je eine Naturschatzvitrine zur Verfügung. Damit jeder, der sich für die Ausstellungsstücke interessiert auch weiß, welchen „Schatz“ er vor sich hat, werden die Fundobjekte wie in einem echten Museum beschriftet.  
 
         
 


Fachschaft Naturwissenschaften


Iris Storck
 
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