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Schulhof

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Neugestaltung des Schulhofes

 

Piazza, ist der Arbeitstitel für die Umgestaltung des Schulhofs.

Piazza nannten wir diese Idee, da unser Schulhof auch ein öffentlicher Begegnungsraum ist. Das schafft besonders nachmittags und nachts auch Probleme. Nach der Sanierung der Fassade sollte nun dieser Ort neu gestaltet werden. Die Landschaftsarchitektin Prof. Edinger wurde beauftragt, im Einvernehmen mit Schülern, Lehrern und Anwohnern ein naturnahes Konzept zu entwickeln. KoJuSchu unterstützte als Arbeitsgruppe der Gewaltprävention, die üblicherweise mit den örtlichen Gremien zusammenarbeitet, die Planung. Von Seiten der Lehrer gab es Änderungswünsche, ein Modell der Schule, in das auch Schüler ihre Entwürfe einbringen können, ist von den SchiLF - Moderatoren gebaut worden. Der Schulträger bemühte sich daraum, die Mittel für eine solche Initiative bereit zu stellen. Um die Kosten gering zu halten, wird natürlich auch hier die Mitarbeit der Eltern gefragt sein.

Am 15. + 16.9 2000 fand im WHG eine Zukunftswerstatt zur Umgestaltung des Schulgeländes statt. Die Teilnehmer (Anwohner, Schüler, "Freizeitnutzer" und Lehrer der beteiligten Schulen) kamen zu interessanten Ergebnissen, die in die Planung der Landschaftsarchitektin Prof. Edinger einfließen sollten. Leider war das Interesse der Schülervertreter und Lehrer des WHG an dieser Veranstaltung im Vorfeld geringer als bei den Vertretern der Realschule und Anwohner. Über die Veranstaltung wurde eine Dokumentation durch den Moderator Herrn Kessler erstellt.
Inzwischen liegen die von Frau Edinger ausgearbeiteten Pläne vor. Der Kreis hat im Prinzip für alle Baumaßnahmen Mittel bewilligt. Nun liegt es an engagierten Schülern und Eltern, das Projekt tatkräftig zu unterstützen.

Hanns Franken


Der "neue" Schulhof


Am 30.01.2001 stellte Frau Prof. Dr. Susanne Edinger, Städteplanerin mit Professur in Heidelberg und wohnhaft in Bad Dürkheim, ihre Pläne für die Umgestaltung des Schulhofs im Schulzentrum vor. Mit diesem Schritt beginnt die Realisierung einer über mehrere Jahre vom Werner-Heisenberg-Gymnasium geforderten Maßnahme, die mehrere Ziele verfolgt.

Im Vordergrund steht der Wunsch, den Schulhof schülergerecht zu gestalten, insbesondere durch die Auflockerung der "öden" Pflasterung durch eine "Modulation" des Geländes (z. B. Erhebungen aus Steinquadern zum Klettern und Sitzen), durch die Schaffung "erlebbarer" Gestaltungen wie multifunktionaler Geländer für bereits bestehende Emporen und einen "Pfad der Geologie". Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schaffung von Sitzgelegenheiten, vorzugsweise unter den Bäumen.

Eine Entsiegelung des Pflasters - einer der größten Wünsche - wird wohl nicht möglich sein, da die Berechnungsformel Kopfzahl Schüler: Quadratmeter Hoffläche strikt eingehalten werden muss. Die akustische "Abschottung" des Schulgeländes, das im Westen bekanntlich an ein Wohngebiet grenzt, soll durch begrünte Hügellandschaften realisiert werden; dabei ist daran gedacht, auch multifunktionale Spielgeräte zu installieren, die sich vom Westeingang bis zur Grundschule (Wellsring) ziehen sollen.

Ein ganz wesentliches Ziel von uns ist die Einfriedung des Schulgeländes insgesamt. Nächtliche Parties mit sich anschließenden Zerstörungen am Schulgebäude, Glasscherben durch zerbrochene Flaschen und sonstigem Unrat waren in der Sommerzeit bisher gang und gäbe. Dies soll mit Toren, die nach Einbruch der Dunkelheit verschlossen werden, nicht mehr vorkommen, ebenso keine Mofa- und Motorradrennen mit "Reparaturservice" vor Ort mehr, unter anderem auch wegen der Verschmutzungen durch Motorenöl usw.

Im Namen der Schule danke ich Frau Prof. Edinger für die Einbeziehung der Wünsche des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in ihr Konzept, Dezernentin Sabine Röhl für ihr nimmermüdes Engagement, allen Beteiligten, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und Nachbarn, die in die Planung mit eingebunden waren. Besonderer Dank gilt Herrn Hanns Franken für seine erfolgreichen Bemühungen, die Ideen und Vorschläge der Schule in mehreren Sitzungen und in einer "Zukunftswerkstatt" an einem Wochenende einzubringen.

Es bleibt die Hoffnung, dass das Projekt möglichst bald vollständig realisiert sein wird.


Werner Breunig

Im April 2005 wurde mit den Bauarbeiten tatsächlich nach fast fünf Jahren Planungszeit begonnen.




Einige Ausschnitte aus dem Plan

 
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